2008-07-31Vanden Plas - Christ 0 im Gärtnerplatztheater, München
Vanden Plas haben ihr letztes Studioalbum Christ 0 als Musical aufbereitet. Vorlage von Album und Musical ist Der Graf von Monte Christo. Eben jenes Musical wurde gestern, 30. Juli 2008, vorerst zum letzten Mal am Münchner Gärtnerplatztheater aufgeführt.
Und da waren wir. Zu sechst. Parkett, 7. Reihe, fast in der Mitte. Brauchbarer Platz, war nah genug dran, um allerlei Details zu sehen. Bereits vor der Veranstaltung fällt das außerordentlich gemischte Publikum auf. Metal-Heads friedlich neben Abendkleidern. Auffallend viele junge Leute, auffallend viele Frauen und Mädchen. Der routinierte Metal-Konzert-Gänger kennt das anders :-) Pünktlich um halb acht beginnt das Schauspiel, natürlich ohne Vorband. Sieht ausverkauft aus, oder zumindest nahe dran. Der Sound könnte etwas wuchtiger sein, aber das wäre wahrscheinlich dann zu wuchtig für das Gärtnerplatztheater. Gleich zu Beginn fällt auf: Der Opener ist nicht identisch mit dem Opener des zugehörigen Albums. Im Laufe des Abend wird sich herausstellen, dass auch Songs von anderen Vanden Plas Alben eingearbeitet wurden und ich einige Stücke noch auf keinem Vanden Plas Album bisher gehört habe. Das Stück ist als Operette angelegt, also Singspiel mit Spracheinlagen. Die deutschen Untertitel bei den Songs (eingeblendet über der Bühne) irritierten mich anfangs etwas, bis ich beschloss, das Flackern da oben einfach zu ignorieren. Die gesprochenen Texte sind relativ modernes Deutsch. Gesungen wird mit verteilten Rollen, nicht alle Stimmen können – persönliche Meinung – den Raum ausfüllen, den die Band vorgibt. Die Hauptdarsteller mit den größten Gesangsparts immerhin schaffen das. Bühnenbild, Choreographie und schauspielerische Leistung fand ich insgesamt sehr gelungen. Wie es sich in einem ordentlichen Theater gehört, gibt es auch hier eine Pause. Gelegenheit, kurz in den Orchestergraben zu schauen. Ein wenig Ernüchterung macht sich breit: Ein recht übersichtlich Roland E-Drum-Kit, ein bisschen Keyboard-Elektronik und natürlich Bass und Gitarre. Aber klar: Ein volles Drumkit mit richtigen Kesseln wäre in diesen Räumen akustisch ziemlich schwer in den Griff zu kriegen, das ist mit Elektronik sehr viel einfacher :-) Die Band macht sowas ja auch nicht zum ersten Mal. Nach zwei Stunden reiner Spielzeit geht das Stück und damit das Spektakel zu Ende. Es gibt langen Applaus am Ende, der Vorgang geht sehr häufig rauf und runter. Leider keine wirkliche Zugabe, bei Operetten/Musicals ist das wohl nicht üblich :-) Besonders gelungen fand ich persönlich ja bei der Verabschiedung den Auftritt der Musiker aus dem Orchestergraben: Alle vier in Anzug und Krawatte. Wie man es halt von Orchestermusikern erwartet :-) Insgesamt: Für ein Prog-Metal-Konzert ganz klar zu wenig Wumms. Als Theateraufführung aber sehr gelungen. Leider war gestern erstmal der letzte Spieltag, aber vielleicht taucht das Stück ja demnächst an einem anderen Theater in Deutschland auf. Gelegenheiten unbedingt beim Schopfe packen! 2008-07-27stiefkind ist jetzt auch ein Fonero
Das hier hätte eigentlich ein technischer Artikel werden sollen, wie man einen FON-Router neben – bzw. hinter – einem existierenden WLAN-Router zum Laufen kriegt. Ich habe nämlich seit ein paar Monaten einen solchen zu Hause rum liegen (danke Constantin) und hatte letzte Woche endlich Zeit, das Gerät in Betrieb zu nehmen.
Der technische Teil beschränkt sich allerdings auf: auspacken, Netzwerkkabel dran, Stromkabel dran, warten bis alles blinkt und fertig. Einzige Voraussetzung: Es sollte einen DHCP-Server im Netz geben, von dem sich der kleine FONer IP-Adresse, Router und Nameserver ziehen kann. Im Zweifelsfall findet man ein paar Details zur Installation im Wiki. Da steht dann auch, wie man dem kleinen Kästchen eine statische IP beibringt oder das Admin-Passwort ändert... Ich bin dann also jetzt auch ein Linus und betreibe den FON offen für $WORLD. Bin gespannt, wann ich das erste Mal Gelegenheit habe zum fremdfonen.
Geschrieben von stiefkind
in Datenreisender, Mensch, Systemheld
um
18:18
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2008-05-20Männer und Essen
Für wie doof hält man uns Männer eigentlich, wenn es um Essen geht?
![]() Stundenlang alleine durch die staubige Steppe ziehen, zähen Antilopen hinterher jagen, weltmännisch und fachmännisch zerlegen, Feuer machen und essen haben nicht alle in den letzten paar Millionen Jahren Evolution verlernt. Auch, wenn man uns das bei Gelegenheit immer mal wieder glauben machen möchte... Mit besonderer Widmung an K. :-) 2008-05-05Woher Zeit nehmen, wenn nicht stehlen?
Eine mögliche Antwort auf diese Frage hat Clay Shirky: Natürlich durch TV-Verzicht. Den sehr erfrischenden und übersichtlichen Vortrag dazu (15min) von der diesjährigen Web 2.0 Expo gibt es hier zum Ansehen. Wer lieber liest, kann den Talk auch nachlesen. Enjoy!
2008-04-28Web 2.0 in einfach
Für die RSS-Leser: Diesen Eintrag gab's vor ein paar Tagen schonmal, ist aber unglücklichen Umständen zum Opfer gefallen. Deswegen nochmal.
Wie erklärt man wohl jemandem, der nicht so genau weiß, was das Internet ist oder wie Computer funktionieren das Konzept "Mitmachweb 2.0"? Am besten sind immer noch Bilder. Bewegte Bilder. Twitter, Wikis, RSS-Feeds, Podcasting, Blogs und Social Networks... alles dabei. Enjoy! 2008-04-245 Platten für die Insel
Gelegentlich treibe ich mich in einem Internetforum über Rockmusik rum. Vor ein paar Wochen kam da wieder einmal die Frage auf, welche fünf Platten man denn auf die einsame Insel mitnehmen würde. Vorausgesetzt natürlich, es gibt da ein Abspielgerät. Und Strom bis zum Ende aller Tage. Welche Platten also würde ich mitnehmen, und warum?
Ganz sicher einpacken würde ich Queensryche — Operation: Mindcrime von 1988: Ein ganz wunderbares Stück Musik. Kraftvoll produziert, dynamische Songs, spannendes Thema und gut gelaunte Musiker. Dazu die markante Stimme von Geoff Tate. Ich finde, das ist eine ganz prima Gute-Laune-Platte. Favorit: der allerletzte Track Eyes of a Stranger. ![]() Als nächstes würde ich Helloween — Keeper of the Seven Keys I ins Köfferchen packen. Das war 1987 eine der allerersten CDs, die ich überhaupt hatte. Und damals ein Meilenstein im deutschen Heavy Metal. Charakteristisch die Gitarrensoli, in denen sich die beiden Gitarreros Michael Weikath und Kai Hansen (der nebenbei auch noch singt) wilde Duelle liefern, um dann doch gemeinsam den Rest des Solos in zweistimmig zu spielen. Favorit auf dem Album ganz klar das 13-Minuten-Stück Halloween. Das war damals wahrscheinlich mein "Anfixen" zum Progmetal. Und zu meinem Hang zu Stücken, die länger als zehn Minuten laufen. Als Progmetal-Fan darf natürlich Dream Theater nicht fehlen. Von denen gibt es ein paar gelungene Alben, am besten finde ich aber mit Abstand Awake von 1994. Darauf so geniale Stücke wie Voices, Caught in a Web oder 6:00 und die — wie ich finde — besten Balladen der Rockmusik: Silent Man und Space Dye Vest. Damals hat die Band (namentlich Mike Portnoy und John Petrucci) noch nicht selbst produziert, was dem Gesamtsound ganz klar zu gute kommt. Manche Dinge sollte man halt einfach jemandem überlassen, der davon Ahnung hat. ![]() Über Fates Warning habe ich kürzlich schon mal geschrieben. Das Album A Pleasant Shade of Gray muss unbedingt in den Inselkoffer. Extrem abwechslungsreich, keine Minute langweilig, bei jedem Hören finde ich neue Details, die ich in den 500+ Hördurchgängen davor nicht wahrgenommen habe. Trotz der Abwechslung aber keine Spur verfrickelt. Statt dessen sehr melodiöse Arrangements, mit viel Drive präsentiert. Was nicht zuletzt Mark Zonder an den Kesseln zu verdanken ist. Unglaublich, was der mit zwei Händen und zwei Beinen alles aus einem Drumkit prügelt. Anspieltipps gibt es auf dieser CD keine. Die 12 Tracks hängen zusammen und müssen unbedingt am Stück gehört werden. Um das zu unterstreichen, hat die Band darauf verzichtet, den einzelnen Tracks Namen zu geben und sie statt dessen von 1 bis 12 durch nummeriert. In Summe sind das 50 Minuten feinste Rockmusik. Das Album funktioniert tatsächlich bei jeder Stimmung und bringt am Ende immer gute Laune. ![]() Etwas vertrackter geht es auf den Platten von Pain of Salvation zu. Mein Inselfavorit aus der Diskographie ist das Konzeptalbum Be. Sehr intensiv, leise, laut, melodiös, verfrickelt. Ich höre die CD gerne im Zug, wenn ich abschalten und entspannen will. Das Album befasst sich mit dem Sein, mit Gott, mit dem Sinn des Lebens. Und muss — wie Fates Warning — auch am Stück gehört werden. Weswegen ich jetzt auch keinen einzelnen Track hervorheben will und kann. Besonders beeindruckend der Stimmumfang von Daniel Gildenlöw, begleitet von virtuosem Gitarrenspiel. Die Scheibe gibt es auch in einer Live-Fassung, der leider so ein bisschen der Wumms fehlt. Wer sich mit der Live-Version befassen will, sei hier besser auf die DVD-Ausgabe verwiesen. Das wären dann die fünf Alben. Aber in der Musikindustrie ist es ja üblich, Bonus-Disks beizulegen. Ich gönne mir derer zwei. ![]() Auf keinen Fall fehlen auf der Insel darf nämlich Rush. Allerdings haben die in ihrer langjährigen Karriere eine riesengroße Anzahl guter und hervorragender Platten heraus gebracht, was die Auswahl schwierig macht. Ich greife also auf moderne Technik zurück und erzeuge mir meinen eigenen Best-Of-Sampler von Rush. Ganz sicher drauf Animate, Tom Sawyer und das Instrumental XYZ. Dazu Freewill, The Larger Bowl und natürlich die 20 Minuten von 2112. Den Rest der CD würde ich auffüllen mit Material aus den letzten 10 Jahren Rush. Vielleicht noch ein paar Schmankerl von Live-Aufnahmen. Die R30 ist voll davon... ![]() Was noch fehlt, ist was zum Entspannen. Ich gehe fest von einem karibischen Eiland aus, da braucht man was für den gechillten Sonnenuntergang. Dafür würde ich Chroma Key — Dead Air for Radios mit in den Koffer legen. Sehr gechillter Elektronik-Rock. Hinter dem Projekt steht Kevin Moore, zu Awake-Zeiten Tastenmann bei Dream Theater. Jetzt Soundbastler und grandios am Sequenzer. Besonders schön finde ich den Opener Colorblind. Wer noch mehr solche Musik hören will, dem seien zum einen die anderen beiden Chroma Keys ans Herz gelegt, zum anderen lohnt unbedingt auch "Free", das zweite Album von OSI, das federführend von Moore stammt. Viel Spaß auf der Insel! 2008-04-16OpenSolaris Developer Conference
Die Banner sind fertig:
![]() Spread the word! Bis 20.4. läuft noch der Call for Papers, Anfang Mai wollen wir das Programm fertig haben. Sind sehr interessante und spannende Einreichungen dabei!
Geschrieben von stiefkind
in Systemheld
um
15:38
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2008-04-10Wie eine Buchseite entsteht...
...erklärt der Chaosradio Express Podcast #80 in einer zweistündigen Sendung sehr ausführlich.
Und dazu passend gibt's da auch ein Lehrvideo, das die Funktion einer Linotype Setzmaschine sehr ausführlich erklärt. Konsumbefehl! 2008-04-05Langeweile im Buchladen
Früher streifte ich mit Begeisterung durch Buchhandlungen. Je größer, desto besser. Stundenlang. Als Breitbandmensch hat man ja auch grundsätzlich erstmal Interesse an (fast) allem. Heute hatte ich mal wieder seit langem dazu Gelegenheit. Im KulturKaufhaus Dussmann. Mitten in Berlin. Viele Bücher. Viel Kultur. Viele Themen, große Auswahl. Wirklich. Aber so recht der Spaß wollte nicht aufkommen. Ich finde es mittlerweile sehr viel leichter und bequemer, Bücher im Internet zu kaufen. Da gibt es Meinungen von anderen Leuten, Meinungen von professionellen Lesern, eine sehr viel größere Auswahl und keine vollen Läden. Statt dessen kann ich bequem von der Couch aus das Angebot sichten, mir eine eigene Meinung dazu bilden und mir das Ding an die Haustür liefern lassen. Dass das zwei oder drei Tage dauert, damit kann ich prima leben. CDs kaufe ich übrigens mittlerweile auch ausschließlich so. Dank MySpace und last.fm kriegt man auch quasi von jeder Band was zum Probehören. Internet ist schon was feines :-)
2008-03-22Einkaufstour im Metall-Laden
Schon lange schiebe ich den nächsten Platteneinkauf vor mir her. Heute hatte ich endlich Muse, ausgiebig Probe zu hören und Kaufentscheidungen zu treffen. Amazon bleibt diesmal außen vor. Justforkicks auch. Beide haben zuletzt zuverlässig Zähne aus den Trays gebrochen... Beliefern lasse ich mich dieses Mal von JPC und Inside Out:
Bisherige Hörproben lassen Feuerwerk vermuten :-) 2008-03-15Usenix öffnet die Archive
Die amerikanische Usenix öffnet die bisher nur Mitgliedern zugänglichen Archive der Conference Papers. Ich habe das eben mal mit den Papers der diesjährigen FAST '08 (Conference on File and Storage Technologies) probiert. Funktioniert tatsächlich. Cool.
Geschrieben von stiefkind
in Datenreisender, Systemheld
um
09:53
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2008-02-28Die Kinderstube von AMD64
The Register hat mal wieder ein sehr interessantes Interview zum Thema Hardware fabriziert: Fred Weber, bis 2005 sechs Jahre lang CTO bei AMD, berichtet über seine Karriere vom abgebrochenen Physiker über Programmierer hin zum Chipentwickler und Systemdesigner. Nach Zwischenstationen bei Kendall Square Research (bauten eine frühe Version von SMP- bzw. MPP-Maschinen) und NexGen nahm er das dabei erworbene Wissen über CPU-Design mit zu AMD und heraus kam der Athlon, und ein paar Jahre später der Athlon 64. Das war 2003 die erste 64bit-CPU im x86 Consumer-Bereich.
Das Interview gibt's zum Nachhören als Semi-Coherent Computing Podcast hier.
Geschrieben von stiefkind
in Datenreisender, Hörer
um
07:17
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2008-02-16Rubrik: Hörsturz
Constantin bat mich kürzlich, doch wieder mehr über Musik zu schreiben. Anstoß war seine Frage, welche tolle Gitarrenmusik ich mir denn so in letzter Zeit gekauft hätte, weil sein iPod derzeit nur Elektronisches wiedergeben würde, aber ihn mal wieder nach was handfestem wäre.
Gekauft habe ich vieles in letzter Zeit, aber nicht gleich alles Pulver auf einmal verschießen. Ich habe mir gedacht, ich führe die "Rubrik: Hörsturz" ein und schreibe da jeweils über eine kürzliche Neuerwerbung und über eine meiner alltime favourites. Zunächst zur Neuerwerbung. In der letzten Bestellung für 2007 und der ersten Lieferung in 2008 war Galahad – Empires Never Last dabei. Ein tolles Prog-Album mit schönen Melodien und intelligenten Arrangements. Nicht vertrackt, kein Freejazz, kein Brachial-Metal. Trotzdem kein Weichspüler. Ein prima Album für alle Tage und ganz sicher eines meiner Highlights für 2008. Schon lange im Schrank wohnt ein moderner Klassiker aus dem Progmetal-Genre: Fates Warning – A Pleasant Shade Of Gray. Erschienen und gekauft 1997. Seitdem habe ich das Album bestimmt etliche hundert Mal gehört. Und finde doch bei jedem Mal durchhören noch eine neue Nuance, einen neuen Ton, ein neues Riff, einen neuen Break. Überhaupt ist die Schlagzeugarbeit eines Mark Zonder auf dieser Scheibe wirklich großartig. Mal filigran, mal wuchtig, immer mit viel Drive und Rafinesse und immer exakt auf den Punkt. Die zwölf ineinander laufenden Tracks muß man als Gesamtkunstwerk hören. Einzelne Songs heraus zu reißen klappt nicht. Dem trägt auch die Benamung der Titel Rechnung, die schlicht "A Pleasant Shade Of Gray Part 1" bis "A Pleasant Shade Of Gray Part 12" heißen. Das Arrangement ist wirklich hervorragend, Gesang und Gitarre lassen sich in exakt der richtigen Dosis von Bass und Schlagzeug treiben. Die im Progmetal-Genre häufig gehörten emotionslosen aber musikalisch komplizierten Tempiwechsel fehlen der Scheibe fast völlig. Spannend bleibt das Opus trotzdem. Zudem ist die Produktion (1997!) soundtechnisch ganz weit vorne. Ganz klar einer meiner Kandidaten für die einsame Insel.Und weil das der erste Post in dieser Rubrik ist, gibt es noch einen Bonus: Wem eher nach kürzeren, geradlinigeren Songs ist, die aber auch intelligent arrangiert und gelungen dargeboten sind, dem empfehle ich die neue Coheed and Cambria – No World For Tomorrow. Aber aufgemerkt: Die Platte ist in unterschiedlichsten Editionen im Markt. Ich habe – im Versandhandel – dummerweise zum kleinsten Preis gegriffen und dafür nur ein lumpiges Papp-Cover ohne Booklet geerntet. Augen auf also beim Plattenkauf. Und das schreiben andere zu den vorgestellten Veröffentlichungen: Galahad – Empires Never Last Fates Warning – A Pleasant Shade Of Gray 2008-02-03Auszug von Flickr
Schon eine Weile denke ich darüber nach, einen anderen Bilderdienst als Flickr zu verwenden. In die engere Auswahl hat's eigentlich nur SmugMug geschafft. Constantin wies mich dann dankenswerter Weise auch noch darauf hin, dass es da ein recht schickes Werkzeug gibt, um die Bilder bequem von einem Account zum anderen zu schicken (Firefox Plugin).
Also habe ich mich an diesem Wochenende mal hin gesetzt, zuerst ein bisschen FAQ und Hilfe bei SmugMug gelesen und dann einen Testaccount angelegt. Wenn man da flickr als Codewort eingibt, zahlt man im ersten Jahr sogar nur die Hälfte. Details dazu stehen hier. Das Umladen ging dank SmuggLr wirklich fix, Tags und Geodaten kamen auch mit. Ich habe dann gleich noch ein bisschen Galerien umgebaut, und gleich ein paar neue Bilder hoch geladen. Insgesamt finde ich SmugMug optisch deutlich besser, es reagiert schneller als Flickr. Es hat weniger social webzwonull networking, aber das brauche ich auch nicht unbedingt. Ok, eine Markierung pro Bild oder wenigstens pro Galerie mit einer passenden Creative Commons Lizenz wäre schick. Und was ich bisher auch noch nicht rausgefunden habe ist, wie man auf ein einzelnes Bild verlinken kann. Und ich würde mir für manche Dinge gerne die Batch-Bearbeitung von Flickr wünschen. Geotagging ist bei SmugMug auch etwas mühsam, weil das Interface für jedes Bild einzeln geladen wird. Vielleicht habe ich auch die richtigen Knöpfe noch nicht gefunden. Die Hilfe hilft wirklich, Bilder in Kategorien sortieren geht schöner, die persönliche Startseite empfinde ich aufgeräumter als bei Flickr. Man kann sog. ShareGroups anlegen, in die man dann eine oder mehrere Galerien packt und mit einem Link je Group einfach mit anderen teilen kann. Zum Betrachten kann man einen Passwortschutz je Gruppe einrichten. Klar kann man einzelne Galerien auch als privat markieren und schon werden die nicht mehr auf der Startseite angezeigt. SmugMug brennt auf Anforderung ein DVD-Backup der Daten und schickt einem die an eine beliebige Postadresse. Natürlich gegen Einwurf kleiner Münzen. Aber hey! So brauche ich mich nicht drum kümmern, irgendwelche DVDs zusammen zu stellen. Ich lade einfach meine Bilder hoch und lasse andere sich um die Datensicherheit kümmern. Schick. Das Layout der Seite kann man aus vorgefertigten Themes wählen. Für ein paar Dollars mehr kann man sogar ans CSS ran. Ist erstmal nicht erforderlich, die Optik gefällt mir auch so. Und weil Flickr zu Yahoo gehört und Yahoo gerüchteweise in absehbarer Zeit von Microsoft geschluckt werden könnte, hatte ich noch einen Grund mehr zu wechseln. Der Flickr-Account ist noch für knapp ein Jahr bezahlt, das werde ich einfach auslaufen lassen. Evtl. nutze ich den hinterher auch noch als Umsonstaccount für alle jene Bilder, die webzwonullmäßig auffindbar und verknüpfbar sein sollen. 2008-02-01Dinge, die die Welt garantiert nicht braucht
Es gibt USB-Sticks mit Geruch!? What the fuck...!?
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