2010-05-31Überflüssige Fliegerei
Könnte nicht vielleicht wieder wo in der Nähe ein Vulkan ausbrechen? Fände ich sehr prima!
Airspace Rebooted CO2 from ItoWorld on Vimeo. 2009-09-29Ein historisches Rechenzentrum zieht um ![]() Es ist vollbracht! War ein Haufen Arbeit mit langen Tagen, den Laster haben wir einen Tag später als geplant zurück gegeben und die beiden Spezialisten für Schwertransporte haben wir mitsamt ihrem Gabelstapler anstatt der geplanten zwei Stunden immerhin einen knappen Arbeitstag beschäftigt. Aber dafür ist der alte Standort jetzt komplett leer (bis auf zwei marode Klimaanlagen, die verschrottet werden), am neuen Standort durfte der komplette – von der vorherigen Benutzung ziemlich mitgenommene – Teppichboden raus, der Doppelboden steht bereits und ist auch schon bestückt mit den Geräten, die wir demnächst betreiben wollen. Worum geht es überhaupt? Das Computermuseum München wird zur datArena. Wichtiger Meilenstein in dem Projekt: Umzug der Großrechner von Cray-Cyber.org vom alten Standort Stäblistraße 10b in die Halle 109 auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr in Neubiberg bei München. Am Wochenende vor dem Transport hatten wir knapp zehn Helfer, die Kartons gepackt und Maschinen zerlegt haben. Etwa die Hälfte der Leute hat sich um die Vorbereitung der neuen Halle gekümmert. Snoopy musste aus gesundheitlichen Gründen auf das Heben schwerer Lasten verzichten, dafür hat er für uns einen großen Topf Spaghetti Bolognese gekocht und uns so vor dem naheliegenden Schachtelwirt bewahrt. Am Wochenende nach dem Umzug konnte er dankenswerterweise seine Nachbarin dazu animieren, thailändisch aufzukochen. Den Helfern in der Halle – beschäftigt mit dem Bestücken des Doppelbodens – hat's geschmeckt. Während der drei Transport-Tage waren wir zwischen 7 und 10 Leute (je nach Tag und Tageszeit) und hatten alle Hände voll zu tun mit verladen, verzurren und entladen des Lasters. Leider war der eigentlich reservierte 18-Tonner nicht zum vereinbarten Zeitpunkt bei der Vermietung zu haben (Montag morgen, 7h), also mussten wir auf einen 12-Tonner ausweichen. Der Laster alleine wiegt 7 Tonnen, bedeutet 5 Tonnen Zuladung je Fahrt. Wir mussten acht Mal fahren (jedesmal bis hinten voll) und dürften geschätzt etwa 35 Tonnen Material vom alten zum neuen Standort bewegt haben. Bis auf wenige "Schürfwunden" (wenn Metall auf Metall scheuert) ging nichts offensichtlich zu Bruch. Falls jemand mal ein paar Tipps haben will, wie man als Privatperson am besten Großrechner transportiert, kann er sich vertrauensvoll an mich wenden. Wir haben da mittlerweile eine ziemliche Menge Erfahrung :-) Eine Auswahl Bilder dazu gibt es hier oder – in sehr ausführlich – hier. Als nächstes werden die Maschinen wieder verkabelt und gehen dann in Betrieb. Die Control Data Cyber 960 läuft ja schon einige Jahre, die wird einfach wieder eingeschaltet und alles ist beim alten. Gleiches bei der Sun E10000 und der Control Data 4680 mit dem mittlerweile recht unbekannten Unix-Derivat EP/IX. Sorgenkinder sind derzeit eine SGI Origin 2000 und eine Cray Y-MP EL. Bei beiden ist die System Disk hin, beide müssen neu installiert werden. Ersatzteile sind zum Glück kein Problem. Wenn jemand brauchbare Hinweise oder Ideen hat, wie man Bootplatten bei Unicos (Cray) oder Irix (SGI) mit möglichst einfachen Mitteln (und mit möglichst wenig spezieller Software) klonen kann, hilft uns das sehr weiter. Dann können wir beim nächsten Ausfall nämlich hoffentlich einfach auf den Klon zurück greifen, einmal neu booten und fertig. XLV-Lizenz für die Origin haben wir leider keine. Und die Cray hat IPI-Platten, mit externen SCSI-Gehäusen und so geht da nicht viel :-) Außerdem ist geplant, endlich mindestens eine der beiden Cray J90 in Betrieb zu nehmen. Ganz neu im Programm ist die Cray T3E, die wir in einer luftgekühlten Variante mit 6 Systemschränken (in Summe 128 CPUs) in Betrieb nehmen wollen. Vermutlich war das Aufstellen der Schränke auf dem Doppelboden der einfachere Teil. Falls jemand sein Wissen beisteuern oder selbst dazu lernen will: wir sind offen für weitere Helfer. Bedingungen (neben dem notwendigen Spaß an der Sache): Möglichst nur auf einer Hochzeit tanzen und dort aber am Ball bleiben. Kontakt über Kommentar zu diesem Eintrag oder per Mail an stief@cray-cyber.org.
Geschrieben von stiefkind
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2009-09-23Entries in English
For a couple of months, I already think about writing some blog entries in English. Especially my IT stuff and musings might be interested to people outside the German speaking area. Today in the morning, while commuting by bike, I decided to do so. So, from this date on, future entries might be in either German or English or even bilingual.
2009-08-14Warum manche Online-Shops erfolgreicher sind als andere
Problem: Mein Fahrrad braucht eine Klingel nach StVO. Ich habe jetzt auch schon eine Klingel dran, aber die ist teilweise aus (fragilem) Plastik und klappert bei normaler Fahrt immer leise vor sich hin. Das ist manchmal peinlich und manchmal lästig. Also Qualitätsware kaufen. Aber scheinbar gibt es für hochwertige Alltagsfahrradklingeln in Deutschland nur einen sehr winzigen Nischenmarkt.
Nach langer Suche im Netz dann endlich die Klingel gefunden. Für gerade mal knapp fünf Euro. Ein bisschen skeptisch ob der Qualität bin ich bei dem Preis ja schon, aber sei's drum. Ich habe das Ding kürzlich wo live gesehen, machte einen guten Eindruck. Also in den Einkaufswagen. Oder auch nicht: dummerweise gerade nicht lieferbar. Also auf das Ersatzmodell ausweichen. Das gibt es sogar nahezu baugleich in zwei Shops. Nennen wir sie mal Shop1 und Shop2. In Shop1 *klick* in den Warenkorb. Aber huch!? Die wollen für einen 5-EUR-Artikel stolze 5.95 Liefer-/Versandkosten!? Dann doch lieber Shop2. *klick* Oha! 10€ Mindestbestellmenge. Ich brauche aber nur diese eine Klingel. Also doch wieder zurück zu Shop1 und halt die relativ hohen Versandgebühren in Kauf nehmen. Also zur Adresse weiter klicken... Wassnda so rot auf der Seite? Ach! Auch Mindestbestellwert. Wie bitte!? 25€? Ohne mich. Dann halt erstmal keine Klingel. Was ich dabei nicht verstehe (bzw. besser: nicht verstehen will): In einem Ladengeschäft steht mindestens ein Verkäufer sich einen Tag lang die Füße platt und hat evtl. kaum was zu tun. Insbesondere nicht an einem Werktag nachmittag. Ladenmiete kostet auch Geld. Je nach Lage nicht eben wenig. Aber trotzdem erdreistet sich niemand, mir einen Mindesteinkauf aufzunötigen. Ein Versandhandel hat doch auch nicht mehr Kosten als ein Ladengeschäft. Das, was bei dem einen die Verpackung kostet, geht beim anderen für Ladeneinrichtung drauf. Die Miete ist in randlagigen Industriegebieten eine deutlich andere als in Innenstadtlage. Warum also habe ich das eine Mal (online) Mindestbestellmenge und/oder kräftige (überzogene?) Versandkosten und das andere Mal kaufe ich (im Ladengeschäft) Pfennigartikel ohne Mehrkosten? Ich meine, das sind uralte Muster aus dem Neckermann-Zeitalter (weil das halt einfach so ist). Das allerdings ist seit ein paar Jahren überholt. Gründlich. Erfolgreiche Online-Shops (nicht nur für Bücher) zeigen, dass das auch anders geht. Weiß vielleicht hier jemand zufällig einen zuverlässigen Versender für hochwertiges Fahrradzubehör? Preis muss nicht geil sein. Die Qualität muss stimmen, das Zeug muss im – manchmal rauhen – Alltagsbetrieb lange halten. Keine Lust, mir jedes Jahr neues Zubehör zu suchen. 2009-05-19Internetsperren, Zensur und kein Sachverstand - ein offener Brief
Schon vor etlichen Tagen schrieb Johannes Gräßler einen offenen Brief an die Herrschaften von der Leyen und Wiefelspütz und beklagt sich über so viel konzentriertes Unwissen. Außerdem bittet Johannes darum, den Brief weiter zu verteilen (CC mit Namensnennung). Einige Passagen sind nach den jüngsten Ereignissen zum Thema Paintball vielleicht nicht mehr ganz aktuell, die Grundaussage des Briefes bleibt aber intakt. Deswegen komme ich der Bitte um weitere Verbreitung auch gerne nach:
Sehr geehrte Frau von der Leyen, Sehr geehrter Herr Wiefelspütz, 2009-01-13"Brandneue" Virtualisierung bei Microsoft
/me muss sich gerade gezwungenermaßen in Microsofts Versuch eines Hypervisors einlesen, insbesondere in das Handling des Storage-Backends. Aus einem Whitepaper das mir die große Suchmaschine dazu eben ausgespuckt hat:
Hyper-V emulates devices from circa 1997 to allows legacy operating systems to boot and function inside a child partition.Whow! Da stecken ja mal so richtig moderne Konzepte drin, in dem Hypervisor... Quelle: Deep Dive into Hyper-V Storage (PDF) 2008-10-18Sammelleidenschaft im Mitmachnetz
Es gibt ja kaum mehr eine beigelegte Shareware-CD bei den einschlägigen Computermagazinen, die nicht mindestens eine Literaturdatenbank und mindestens eine CDsammlungsverwaltungssoftware enthält. Für einen Alwayson-Menschen ist so ein Stück Software, eingesperrt in dröge, wiederkehrende Umdrehungen einer Festplatte, natürlich bemitleidenswert. Und in einer Zeit des sozialen Mitmachwebs auch nicht mehr zeitgemäß. Das geht natürlich auch anders.
Für Bücher gibt es da draußen etliches. Ich nutze zwei. Warum zwei? Well... einen Dienst für alle Bücher, die bei mir im Regal stehen. Das ist eine Menge. Den Dienst bezahle ich auch, weil man sonst nur 200 Titel anlegen kann. Und 200 sind lachhaft. Den anderen Dienst für solche Titel, die ich gerne öffentlich mit anderen Teile. "Nun gut", könnte man einwenden, "und warum suchst Du Dir nicht einen, bei dem man je Buch markieren kann, ob der Titel privat oder öffentlich sein soll?" Naja. LibraryThing bietet mir alles das, was ich gerne an verwalteter Information haben will, durchsucht auch exotische Kataloge nach Titeln und kann unterschiedliche – auch konfigurierbare – Outputs erzeugen. Nur leider kann nur der komplette Katalog entweder öffentlich oder nicht öffentlich gesetzt werden, nicht einzelne Einträge. Also für die Öffentlichkeit noch einen zweiten Dienst. Hier greife ich auf goodreads zurück. Keine so nüchterne, funktionale Oberfläche wie LibraryThing, das stellenweise mehr an einen OPAC erinnert. Statt dessen allerlei fluffiges Web 2.0 Design. goodreads durchsucht weniger Datenbanken, es kommt auch schonmal vor, dass ein Buch gar nicht gefunden wird. Was definitiv nicht an meinen manchmal etwas abstrusen Interessen liegen kann. Von goodreads ist auch ein Widget hier in der Seitenleiste eingebunden. Beide Dienste können mit frei definierbaren Tags umgehen. Für meine Plattensammlung ist mir vor zwei Tagen – nach langer aber nur mäßig intensiver Suche – der Musik-Sammler untergekommen. Das grafische Design haut mich jetzt nicht unbedingt vom Hocker, aber die Seite ist funktional und kennt auch den Musikgeschmack abseits von dem, was man gemeinhin Mainstream nennt. Kundige wenden jetzt ein, es gäbe ja auch last.fm. Ja, gibt es. Aber damit kriegt man bestenfalls die gehörten MP3s gelistet (die bei mir überwiegend OGG sind, aber das ist eine andere Geschichte) und statistisch ausgewertet. Aber was ist mit den Konserven auf Silberscheibe? Oder diese großen, schwarzen Plastikscheiben, die man nach 20min umdrehen muss? Geht nicht mit last.fm. Geht sehr wohl mit dem Musik-Sammler. Dazu ein bisschen Statistik, Einkaufszettel und Shoppingguide. Alles noch nicht probiert, werde die nächsten paar Wochen erstmal damit beschäftigt sein, die Sammlung Stück um Stück zu erfassen. Gut am Musik-Sammler: Alben, die die Datenbank nicht kennt, kann man selber erfassen. Das ist ein bisschen Arbeit. Insbesondere hätte die Datenbank gerne so Dinge wie Plattenlabel oder Katalognummer. Alles kein Problem, wenn man die Konserve im heimischen Regal stehen hat. Schlecht am Musik-Sammler: Alben, die die Datenbank nicht kennt, kann man selber erfassen. Das bringt u. U. Wildwuchs in der (globalen) Datenbank. Musik-Sammler kann auch keine frei definierbaren Tags. Statt dessen wird eine Band bzw. ein Album beim Erfassen in die Datenbank schubladisiert. Von demjenigen, der das Album erfasst. Es gibt immerhin einen Knopf zum Fehler melden. Noch nicht probiert, mir sind die Schubladen eh wurscht. Ich will einfach nur eine Übersicht über mein CD-Regal, um Doppelkäufe zu vermeiden. Ja, das kam bereits vor. Mehrfach. Was ich jetzt noch suche, ist was für die DVD-Sammlung. Auch da brauche ich was mit umfangreichen Datenbanken im Background. Das stiefkind befeuert seine Synapsen gerne mal mit (ausländischen) Dokumentarfilmen oder importierten TV-Serien. Schön wäre natürlich eine Wollmilchsau, die am besten noch Eier legt und alles, was sich im Laufe eines Netzlebens an Offline-Content ansammelt, unter einer Oberfläche versammelt. Eine Art Amazon Gemischtwarenladen für den virtualisierten Hausstand... 2008-09-21GPS-Logger IBT 747 und Ubuntu
Vor ein paar Tagen kam mein neuer GPS Logger. iBlue BT 747. Mit MTK-Chipsatz. Mit Windows-Software. Natürlich habe ich vorab nachgelesen, ob der auch mit Linux kann. Kann er. Gibt sogar sowas ähnliches wie ein Klickwerkzeug dafür. Nebst deutschem Handbuch dazu. Tests sagen, der Empfänger sei recht genau, würde auch in Gebäuden noch halbwegs brauchbare Werte liefern und würde bei einem Warmstart extrem schnell seine Satelliten finden. Also gekauft.
Als das Teil dann hier war, begann der Schmerz. Das bt747 (jenes Klickwerkzeug) startet zwar, über das wirklich hässliche Java-GUI des bt747 könnte ich im Notfall auch hinweg sehen. Es tut auch so, als würde es mit dem Logger reden. Aber Tracks raus lesen klappt nicht, Settings auf dem Logger machen klappt auch irgendwie nicht. Habe ich das Gefühl. Mist. Also weiter suchen. Nach ein paar Stunden mit teilweise steiler Lernkurve habe ich den kleinen Haufen Silizium dann aber doch klein gekriegt: Das Device an sich wird beim Einstecken tadellos erkannt: stief@evora:~$ uname -a Linux evora 2.6.24-19-generic #1 SMP Wed Aug 20 22:56:21 UTC 2008 i686 GNU/Linux stief@evora:~$ tail -f /var/log/messages evora kernel: [116624.171719] usb 3-1: new full speed USB device using uhci_hcd and address 4 evora kernel: [116624.337653] usb 3-1: configuration #1 chosen from 1 choice evora kernel: [116624.340566] cp2101 3-1:1.0: cp2101 converter detected evora kernel: [116624.457394] usb 3-1: reset full speed USB device using uhci_hcd and address 4 evora kernel: [116624.606004] usb 3-1: cp2101 converter now attached to ttyUSB0 So ist das auch im Ubuntuusers-Forum erklärt. Von dort habe ich den Hinweis, einfach die Originalsoftware DataLog Tool unter Wine zu installieren. Tut tadellos. Eine deutsche Anleitung zur Windows-Software gibt es auch im Netz. Und hurra! Endlich kann ich Settings verstellen. Track kriege ich noch immer keinen raus, obwohl schon etliche Werte drin sein sollten. Gestern abend dann eine ausführliche Strecke mit dem Auto, der Logger lief am Armaturenbrett ein paar Stunden mit. Genug Material, sollte man meinen. Heute morgen check mit dem Data Log Tool. Siehe da, 14% des Speichers belegt. Aber das Tool zeigt nichts davon an. Und tut auch nicht so, als würde es Logfiles schreiben wollen. Weiter suchen. Schließlich dann der Hinweis auf MTKbabel. Perl, Kommandozeile. Den Logger ans USB-Kabel und schwupps kann ich damit reden: stief@evora:~$ mtkbabel -a MTK Test OK MTK Firmware: Version: 1, Release: B-core_1.1, Model ID: 0004 Log format: (000A15BF) UTC,VALID,LATITUDE,LONGITUDE,HEIGHT,SPEED, DSTA,DAGE,HDOP,NSAT,RCR,DISTANCE Size in bytes of each log record: 52 + (0 * sats_in_view) Logging TIME interval: 5.00 s Logging DISTANCE interval: 10.00 m Logging SPEED limit: 0.00 km/h Recording method on memory full: (2) STOP Log status: (000100000100) AUTOLOG_OFF,STOP_WHEN_FULL,ENABLE_LOG Next write address: 657700 (0x000A0924) Number of records: 12530 Memory health status (failed sectors mask): FFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFF Sind exakt die Settings, die ich am Vortag mit dem Data Log Tool eingestellt habe. Cool. Mit der passenden Option (-f trackfile_basename -w -t) kriege ich auch das BIN-File (proprietär) und jeweils ein GPX-File mit den Trackdaten und den Waypoints raus. Google Earth kann die auch problemlos anzeigen. Schöner wäre, direkt ein KML-File zu erzeugen, aber dazu gibt es dann ja GPSbabel. Geht halt nichts über Kommandozeile... GPSbabel ist übrigens in den offiziellen Ubuntu-Repositories, MTKbabel gibt's auf der Webseite zum Download. Für MTKbabel braucht es noch zwei Perl-Bibliotheken aus den Ubuntu-Repositories: stief@evora:~$ sudo apt-get install libtimedate-perl stief@evora:~$ sudo apt-get install libdevice-serialport-perl Als nächstes werde ich mit dem Logger eine Phototour unternehmen und mich anschließend am automatisierten Geotagging versuchen. Das Tool der Wahl heißt gpscorrelate (auch im Ubuntu Repository, incl. GUI). 2008-09-09Frischzellenkur für CSS
Ging schneller als gedacht, weil K. fleissig am CSS vorgestrickt hat. Der neue Blog ist da. stiefkind hat dem Filesystem abgeschworen und vertraut seine Einträge einer MySQL an. Wird sich schon nicht dran verschlucken. Im Backend läuft jetzt Serendipity. Bisher ist noch alles schick.
Etwa 1/3 meiner bisherigen Blogeinträge von früheren Systemen ist bereits hier eingezogen, der Rest ist schon passend vorbereitet, was bleibt ist ein bisschen Fleißarbeit. Vielleicht am Wochenende. Und jetzt schmeißen wir auch den Feed wieder an.
Geschrieben von stiefkind
in Datenreisender, Mensch, Systemheld
um
22:53
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2008-07-27stiefkind ist jetzt auch ein Fonero
Das hier hätte eigentlich ein technischer Artikel werden sollen, wie man einen FON-Router neben – bzw. hinter – einem existierenden WLAN-Router zum Laufen kriegt. Ich habe nämlich seit ein paar Monaten einen solchen zu Hause rum liegen (danke Constantin) und hatte letzte Woche endlich Zeit, das Gerät in Betrieb zu nehmen.
Der technische Teil beschränkt sich allerdings auf: auspacken, Netzwerkkabel dran, Stromkabel dran, warten bis alles blinkt und fertig. Einzige Voraussetzung: Es sollte einen DHCP-Server im Netz geben, von dem sich der kleine FONer IP-Adresse, Router und Nameserver ziehen kann. Im Zweifelsfall findet man ein paar Details zur Installation im Wiki. Da steht dann auch, wie man dem kleinen Kästchen eine statische IP beibringt oder das Admin-Passwort ändert... Ich bin dann also jetzt auch ein Linus und betreibe den FON offen für $WORLD. Bin gespannt, wann ich das erste Mal Gelegenheit habe zum fremdfonen.
Geschrieben von stiefkind
in Datenreisender, Mensch, Systemheld
um
18:18
Tags für diesen Artikel: internet
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